Über uns

Der Verein «mchezo wa rangi» – zu Deutsch «Farbenspiel» – hat sich zum Ziel gesetzt, für Kinder, die die Schule besuchen, optimale Bedingungen zu schaffen. Hier geht es um mehr als nur Bildung; es geht um die Verbindung von Farben, die Kontinente und Menschen miteinander verbinden.

Stellen Sie sich einen Regenbogen vor – er ist nicht nur die harmonische Verbindung zwischen Himmel und Erde, sondern ein kraftvolles Symbol der Hoffnung und Diversität. Genau das repräsentiert «mchezo wa rangi». Wir streben danach, eine bunte Vielfalt zu fördern, eine Brücke zwischen unterschiedlichen Welten zu schlagen und dabei Hoffnung und Einheit zu vermitteln.

Unsere Mission geht über die herkömmlichen Grenzen hinaus. Wir wollen nicht nur gute Lernbedingungen schaffen, sondern auch eine inspirierende Atmosphäre, die die Herzen der Kinder berührt. Indem wir Bildung mit Farben und Vielfalt verknüpfen, schaffen wir eine Plattform, auf der Träume blühen und Potenziale entfaltet werden können.

Seien Sie Teil unseres «Farbenspiels», und helfen Sie uns, eine Welt zu gestalten, in der Kinder nicht nur lernen, sondern auch wachsen, sich entfalten und ihre eigene, einzigartige Farbe in die Gemeinschaft einbringen können. Ihre Unterstützung macht einen Unterschied, denn Bildung ist nicht nur Wissen, sondern auch eine Reise voller Farben und Möglichkeiten.

Team

Um die Ziele unseres Vereins umzusetzen, sind verschiedene Menschen aus der Schweiz und Tansania mit viel Leidenschaft engagiert. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Personen vor.
Yolanda-Fässler

Yolanda Fässler,
Projektleiterin/ GF

Die Idee für unser Projekt entstand während meiner Safari in Tansania im Dezember 2020. Dort lernte ich Daudi kennen, und schon bald darauf, im Jahr 2021, waren wir erneut gemeinsam unterwegs. Um auch die Menschen in Tansania besser kennenzulernen, mietete ich ein Haus in Arusha und verbrachte dort einige Ferientage. Die Ausflüge von diesem Ausgangspunkt aus entsprachen genau meinen Vorstellungen.

Im Februar 2022 besuchte ich erstmals die Nafco Primary School, die sich in der Nähe von Daudis Heimatort befindet. Die Anzahl der Kinder, die dort zur Schule gingen, beeindruckte mich sehr, ebenso wie die Tatsache, dass für sie täglich gekocht wurde. Doch als ich das verschmutzte Wasser sah, führte mich mein Austausch mit dem Schuldirektor zu der klaren Erkenntnis, dass ich gemeinsam mit Daudi dazu beitragen möchte, bessere Bedingungen zu schaffen. Diese Initiative ist mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit für uns beide geworden.

Bislang konnte ich als Einzelperson bereits Erfolge verbuchen. Um unser Engagement offiziell zu gestalten, gründeten wir einen Verein, und ich stehe weiterhin persönlich mit meinem Namen für die Aktivitäten des Vereins ein. Von der Schweiz aus koordiniere ich sämtliche Angelegenheiten: von der Stellung von Spendenanträgen über die Überprüfung der Ausgaben bis hin zur Zusammenstellung der Abrechnungen. Gelegentlich besuche ich auch vor Ort in Tansania, um sicherzustellen, dass die Spendengelder entsprechend und wirkungsvoll eingesetzt werden.

Daudi Jeremiah Temba
Projektleiter

Daudi wuchs im Monduli Distrikt auf und legte täglich einen weiten Schulweg von 16 Kilometern über Lolkisale zurück, um zur Schule zu gelangen. Diese Strecke von 8 Kilometern pro Weg war damals notwendig, da die Nafco-Schule noch nicht existierte. Dennoch empfindet er eine tiefe Dankbarkeit dafür, überhaupt die Möglichkeit erhalten zu haben, eine Schulausbildung zu genießen.

Nach seiner Schulzeit absolvierte Daudi erfolgreich eine Ausbildung zum Safari Guide und widmete viele Jahre mit Leidenschaft diesem Beruf. Die Pandemie brachte jedoch eine schwierige Zeit mit sich, da Tansania aufgrund fehlender Touristen kaum Einkommen für Guides generierte, und Daudi plötzlich ohne Arbeit dastand. In Tansania gibt es nicht das ausgeprägte Sozialsystem wie in der Schweiz.

Trotz dieser Herausforderungen hegt Daudi den Traum, sich selbstständig zu machen. Dieser Weg ist allerdings steinig. Sein Ziel ist es, den Kopf nicht hängen zu lassen und sich dort zu engagieren, wo es möglich ist. Mit eigenen schulpflichtigen Kindern kennt er die Bedeutung von Bildung und die Schwierigkeiten, Schulgebühren zu bezahlen. All diese Erfahrungen haben ihn stark gemacht.

Daudi fungiert als unser Ansprechpartner vor Ort und ist verantwortlich für den Einkauf von Materialien, deren Transport sowie für Bauaktivitäten und Überwachung. Sein breites Netzwerk und sein gutes Verhandlungsgeschick tragen dazu bei, unsere Projekte effektiv umzusetzen.

Vorstand

yolanda fässler
Projektleiterin/ GF

annamaria amgwerd
Präsidentin

Daniela Fässler
Aktuarin

Astrid aschwanden
Finanzen